Mannheimer Stadtevents

Die Stadt und ich.

Stadtevents 2023: Wohin des Weges?

Gestern haben wir über die zukünftige Ausríchtung der Stadtevents gesprochen – auch inhaltlich. Jetzt seid Ihr gefragt:

Wohin sollen sich die Stadtevents bis 2013 entwickeln?



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Hof-Flohmärkte 21. Juli 2018: Feedback

Die → 1. Hof-Flohmärkte auf dem Lindenhof liegen hinter uns: Was lief gut, was könnte einfacher oder besser gemacht werden?

Um beim nächsten Mal noch besser zu werden, freuen wir uns über Feedback „in Windstärke 12“! So können wir mit- und voneinander lernen.

Die nachstehende Liste soll auch Grundlage sein für das  → Nachbereitungstreffen. Eingehende Rückmeldungen sortieren wir nach dem Prinzip „Start – Stop – Continue“ (die Liste wird fortlaufend ergänzt):

> Start

  • Mehr Aktivitäten der Flohmarkt-Anbieter auf facebook & Co. – analog der → Neckarstädter Flohmärkte.
  • Flohmarkt-Termine verschiedener Stadtteile aufeinander abstimmen. Dadurch ermöglichen, dass weiterhin viele Menschen aus anderen Stadtteilen kommen.
  • Tore zu den Flohmarkt-Höfen konsequenter einheitlich kennzeichnen (beispielsweise mit gleichfarbigen Luftballons), damit Besucher besser erkennen, wo die nächsten Stände sind.
  • Weitere Menschen (zum Beispiel in Randbereichen des Stadtteils) als Flohmarkt-Anbieter gewinnen, indem auch ein zentraler Flohmarkt-Ort angeboten wird.
  • Ältere Menschen als Flohmarkt-Anbieter gewinnen, indem man ihnen einen Trage- und Aufbau-Service anbietet.
  • Zusätzlich zu Flohmärkten (= Warentausch) ein Repair Café anbieten (= Waren reparieren).
  • Nicht alle Flohmarkt-Anbieter haben den Lindenhof-Anstecker aktiv angeboten. Es ist zu entscheiden, ob die Strategie weiterverfolgt werden soll, dass nicht (nur) die Standanbieter zu den Kosten beitragen, sondern auch die Flohmarkt-Kunden. Möglich wäre, dass Flohmarkt-Anbieter günstigere Konditionen bekommen, die über den Anstecker-Verkauf dazu beitragen, dass Menschen vom Flohmarkt erfahren.

> Stop

  • Stände zukünftig so stellen, dass Passanten nicht auf die Straße gedrängt werden.
  • Kommunikation per facebook erreicht viele Menschen, aber nicht zuverlässig. Ergänzend Interessierte einladen, sich auf → www.Einladungen.Mannheimer-Stadtevents.de auf den Verteiler einzutragen.
  • Unnötige Auseinandersetzungen mit Rechtsanwälten von Immobilienbesitzern reduzieren.
  • Bei 387 Euro für Einladungen und Plakate, 984 Euro für 82 Stunden Vorbereitungszeit; und Kostenbeiträgen der Flohmarktakteure von 495 Euro bleibt ein Defizit von 876 Euro. Wir müssen eine Lösung finden, Aufwand und Nutzen fair zu verteilen.

> Continue

  • Uhrzeit 16:00 bis 20:00 Uhr hat sich bewährt.
  • Kommunikationsmittel haben sich bewährt: Hof-Flohmarkt-Stadtplan auf Papierflyer (4.000 Exemplare) und Straßenplakaten (72 Stück).
  • Gut angekommen ist, dass ein Polizei-Präventionsexperte über die Flohmarkt-Höfe gegangen ist. Damit haben wir das Ziel erreicht, in der Nachbarschaft deutlich zu machen, das Hof-Flohmärkte gutes und sicheres Miteinander im Stadtteil zu fördern. Kooperation fortsetzen!
  • Weiterführen, dass durch Hof-Flohmärkte eine so entspannte Stimmung herrscht, dass die Kinder wieder auf der Straße spielen dürfen.

Feedback ist eine wichtige Gelegenheit, damit wir besser werden können.

„Steuerfahnder-Touren – Auf den Spuren unserer Steuergelder“

Im Herbst 2017 wollen wir untersuchen, woher in der Kommune das Steuergeld kommt und wohin es geht: → Konzept

Beim 1. Vorbereitungstreffen haben wir erste Themen ins Auge gefasst. Jetzt gilt es, die spannendsten davon auszusuchen: Bitte verteilen Sie maximal 5 Stimmen  auf die Themen, die Sie am meisten  interessieren!

Welche Themen sind interessant für „Steuerfahnder-Spaziergänge“?



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Wer mag, kann bei der Vorbereitung mitmachen: → hier

Fragen und Thesen „Wochenmarkt mit Zukunft“

Nachstehende Thesen sind entstanden aus dem IdeenMarkt „Gute Lebensmittel“ im Oktober 2016. Sie zeigen: Es gibt praktische Verbesserungsideen, auch entsprechende Beispiele (siehe Pfeile). Sie zeigen auch: Das Thema ist knifflig, braucht Kümmerer.

  1. Auf Wochenmärkten kaufen lediglich 5% der Deutschen ein, insbesondere ältere: Sind Wochenmärkte unwichtig?
    Wochenmärkte sind als ein Versorgungsangebot im Sinne von Warenlogistik relativ unwichtig. (Alternative → regiomat)
  2. Die Wenigsten kaufen auf dem Wochenmarkt ein, wenn’s dort nur Salat und Eier gibt:
    Wochenmärkte überleben nur, wenn sie nahe am Vollsortiment-Angebot sind.
  3. Wochenmarkt-Kunden bezahlen mehr als anderswo: Welche Qualität ruft diese Zahlungsbereitschaft hervor?
    Wochenmärkte erfüllen eine stadtprägende Funktion durch Markterlebnisse: Begegnung und Transparenz (Waren, Erzeuger, …).
  4. Wenn Wochenmärkte auch der Begegnung und Markttransparenz dienen: Wer bezahlt dafür? Marktkunden, Kommunen durch Zuschüsse, …?
    Jede Kommune entscheidet (aktiv oder durch Unterlassung), ob sie ihren Wochenmarkt als Instrument für Begegnung und Markttransparenz fördert.
  5. Die Zahl der Markthändler geht zurück, weil sie von vielfältigen Aufgaben stark belastet werden: Einkauf, Logistik, Verkauf, Personalgewinnung und -führung.
    Die Zahl der Markthändler kann erhalten werden, wenn sich diese auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und andere Aufgaben delegieren (→ Marktgilde, → SoLaWi)
  6. Wochenmärkte sind mehr als die Summe ihrer Standanbieter.
    Erfolgreiche Wochenmärkte erfinden sich neu: Öffnungszeiten, Marktorte, Mehrsprachigkeit, Erlebnis-Atmosphäre, Online-Anbindung, … orientieren sich auch an neuen Kunden (→ Marktgilde, → food assembly / Marktschwärmer, → Roboter-Einkaufswagen, → Hello fresh, → Treffpunkt Willi / Heidelberg Weststadt).
  7. Auf Wochenmärkten werden weniger Lebensmittel weggeworfen als im stationären Handel. (→ foodsharing, → ETEPETETE)

Mögliche nächste Schritte

  • Gemeinderat klärt, wie wichtig der Wochenmarkt für die Kommune ist. → Unterstützung / Subventionierung, Delegation an Verwaltung / Dritte / Bürgerinitiative
  • Kunden ins Boot holen: Unterstützung bei Verkauf, Rahmen, Ernst, Überfluss entsorgen
  • Kooperationen zwischen neuen Anbietern von Wochenmarkt-Dienstleistungen ermöglichen

Was fehlt?

Ergänzungen bitte als Kommentar (unten) oder als →  E-Mail an Jens Flammann.

Barrierefrei durch Stadt und Region

Rollstuhl-Fahrer wollen die Stadt erkunden. Das ist nicht immer leicht, weil Menschen im Rolli immer wieder behindert werden – durch ungeschickt gebaute Bordsteinkanten, nicht funktionierende Fahrstühle oder zu enge WC-Türen.

Erster Überblick über das barrierefreie Mannheim auf → travelable.info: Verbesserungshinweise bitte mailen an → Timo Hermann.

Gemeinsam mit der → Jugendherberge Mannheim und der → Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit entwickeln wir Ideen, wie mobilitätseingeschränkte Mannheim-Besucher barrierefrei die Stadt erobern können: → aktueller Planungsstand.

Je nach Bedarf, Ressourcen und Ideen möchten wir nicht nur für Gehbehinderte etwas anbieten, sondern auch für Menschen mit anderen Einschränkungen. Motto: Klein anfangen, durch Erfahrungen lernen.

Vorreiter und Inspirationsquellen

Sie haben Interesse, dieses Thema zu unterstützen? Ich freue mich auf Ihre Nachricht → hier.

Lindenhof – Leben auf einer Baustelle?

Baustellen-Spaziergänge zu diesem Thema → hier.

Kurz vor Dienstschluss am letzten Freitagnachmittag im April 2017 verschickte die Stadtverwaltung Mannheim eine Pressseinformation: Keine 60 Stunden später sollte mit dem Erdaushub an der Feuerwache Lindenhof begonnen werden.  Details oder Umleitungen werden nicht genannt, wohl aber Behinderungen angekündigt, die ab Mai für die nächsten Jahre zunehmen werden: Durch die Bauarbeiten müssen auch Pendler mit Umwegen in den Hauptbahnhof rechnen.

Weitere Informationen in Kürze auf → www.Baustellenleben.Mannheimer-Stadtevents.de und auf  → facebook.

Baustelleninformation soll’s auch auf der Stadtverwaltungs-Seite geben → hier und → hier.

Wer über Entwicklungen rund um den Lindenhofplatz informiert werden möchte, trägt sich bitte in unseren Verteiler ein (sollte etwas nicht klappen, bitte kurze → E-Mail schicken):

Lindenhof-Spaziergang: Neue Straßenführung Waldparkdamm / Schwarzwaldstraße

Gemeinsam mit Klaus Dieter Lambert (schwarze Mütze), Bezirksbeirat im Lindenhof, sahen wir uns vor Ort an, welche neue Straßenführung für den Waldparkdamm / Schwarzwaldstraße geplant ist.

Die Stadtverwaltung hat dazu Vorschläge gemacht, die freilich noch nicht beschlossene Sache sind (zum Veranstaltungseintrag hier…).

Ergebnisse:

  1. Die teilnehmenden Anwohner zeigten sich mit der  Planung aus zwei Gründen zufrieden: Durch eine engere Straßenführung würde der Verkehr beruhigt, was angesichts von Spielplatz und Kinderarztpraxis in der Nähe gut sei; außerdem würde die Rechts-vor-links-Regel klarer, was das Unfallrisiko senke. Dass Parkplätze wegfallen dürften, wurde als notwendig akzeptiert.
  2. neugestaltung-waldparkdamm-schwarzwaldstrasse-stadtmannheim20161028Besprochen wurde auch, wie die dem Straßenverkehr abgezwackte Fläche (im Plan grün markiert) sinnvoll genutzt werden könnte: Die Altglas-Container könnten vorgezogen werden an die neue Straßenführung der Schwarzwaldstraße; um Lärm zu vermindern, wären versenkbare Altglascontainer wünschenswert; alternativ könnte möglicherweise eine Hecke dafür sorgen, dass die Anwohner ungestörter auf ihren Balkonen sitzen könnten. Kurzhaltebuchten für Anlieferer von Wertstoffen wurden vorgeschlagen.
  3. Schließlich wurde auch die Fragen besprochen, wie die nicht beplante Ecke Waldparkdamm / Schwarzwaldstraße (an der Litfass-Säule) besser gestaltet werden könnte. Derzeit würden Kinder diese Flächen zum Spielen und Malen benutzten. Möglicherweise könnte die Fläche durch eine Bank und Fahrrad-Abstellbügel aufgewertet werden; ein ebener Gehwegbelag wäre für Kinderspiele wünschenswert.
  4. Ergänzende Vorschläge für die Straßenführung: Zebrastreifen über den auf die Schwarzwaldstraße abbiegenden Waldparkdamm in Richtung Waldpark, weil dort viele Kinder zum Spielplatz unterwegs seien. Anregt wurde zudem, den Zugangsweg zur Treppe Richtung Rhein so anzupassen, dass er den Wege-Gewohnheiten der Fußgänger entspreche (= nicht im 90-Grad-Winkel, sondern so wie ein Trampelpfad führen würde).

Die Aktion war eine Kooperation von Bezirksbeirat Klaus Dieter Lambert  und Mannheimer Stadtevents, weil zu diesem Thema zwar der Bezirksbeirat von der Stadtverwaltung befragt wurde, nicht aber die Anwohnerinnen und Anwohner. Klaus Dieter Lambert  wird die Vorschläge nun an die zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung weitergeben, damit die Vor-Ort-Anregungen in die weitere Planung einfließen kann. In diesem Zusammenhang geht ein Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Mannheim, die aus Bürgeranregungen das Beste herausholen!

Als Bitte um Feedback: Halten Sie solche Angebote für sinnvoll? Ihre Rückmeldung hilft uns, unsere begrenzten Kräfte sinnvoll einsetzen: Mail an Stadtevents hier…

 

1. Mannheimer Promenadenfest: Mediennachlese

promenadenfest-120616-heidelberg24-de20160611Die Medienresonanz auf die Premiere des Mannheimer Promenadenfest könnte man sich reichhaltiger und vielfältiger nicht wünschen:

 

 

 

 

 

Idee #4: Food Assembly kombiniert On- und Offline

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Die Idee kommt aus Frankreich:
  • Online bestellt der Kunde beim Landwirt. Der weiß dadurch, ob er 30 oder nur 10 Salatköpfe auf den Markt fahren soll.
  • Zudem wird die Übergabezeit auf zwei Stunden konzentriert. Der Bauer verwendet seine Zeit also auf den persönlichen Kundenkontakt – ohne sie dafür zu verschwenden, länger auf dem Markt zu stehen als erforderlich, denn: Seine Zeit kann er sinnvoller einsetzen – und so dem Kunden besser dienen.
 
Details stellen wir beim IdeenMarkt vor: hier…

 

Idee #2: Märkt besser privatisieren

Die img_20160910_102405Marktgilde bietet sich als Dienstleister für Kommunen an, um Wochenmärkte zu betreiben: Dafür und dagegen gibt’s gute Argumente.

Im 30-Kilometer-Umkreis von Mannheim ist die Marktgilde noch nicht vertreten.

Wir freuen uns auf den Austausch beim Mannheimer IdeenMarkt: hier…

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