1. Wissensnacht Rhein-Neckar

Aus der 1. Wissensnacht Rhein-Neckar können wir für zukünftige lernen: Was lief gut, was könnte einfacher oder besser gemacht werden? Wir freuen uns auf Feedback „in Windstärke 12“!

Das Feedback fließt ein in die Vorbereitung der nächsten Wissensnächte, damit wir jedes Mal etwas besser werden können.  Die Rückmeldungen haben wir nach dem Prinzip „Start – Stop – Continue“ (die Liste wird fortlaufend ergänzt) sortiert:

> Start

  1. facebook-Veranstaltungen gemeinsam einrichten, um gemeinsam mehr zu bewirken: Jeder lädt Besucher auch für andere Anbieter ein.
  2. Nach den Erfahrungen der 1. Wissensnacht (WiNa18) die Vorbereitungs-Workshops ausbauen, in denen Wissensanbieter reflektieren, a) was sie wissen, und lernen, b) wie sie’s den Besuchern am besten vermitteln können.
  3. Science slam-Format in die Wissensnacht aufnehmen – am besten in Kooperation mit einem existierenden Anbieter.
  4. Mit Wissensanbieter klären, ob und welche Mindestteilnehmenden-Zahl sie vorgeben.
  5. Um Ressourcen zu schonen, frühzeitig organisieren, wie Plakate, Material zum Beschildern, Aufkleber etc. an Wissensanbieter angeliefert, auf- und abgehängt werden sowie hinterher wieder eingesammelt werden.
  6. Kooperationspartnern kommunizieren, dass Wissensnacht-Inhalte am besten gefunden werden über die Domain → www.Wissensnacht-Rhein-Neckar.de (nicht über Stadtevents.de o.ä.).
  7. „Gastgeber vor Ort“ organisieren, die auf den Wissensinseln persönliche Ansprechpartner sind und auch für die Einhaltung von Regeln sorgen (möglicherweise können auch Wissensanbieter diese Rolle zusätzlich einnehmen).
  8. Besuchern und Aktionsanbietern klare Spielregeln bieten und erklären, an denen sie sich orientieren können: vereinbarte (Kosten-)Beiträge fair leisten, „gemeinsam einen größeren Kuchen backen“ (= Kooperation), …
  9. Nach der „Schmetterlings“phase = ab abends für „Hummel“phase und „Hummel“-Teilnehmende entspannte „Chill“-Atmosphäre anbieten, bei der Wissensimpulse reflektiert und miteinander in Interferenz kommen: entspannt Gastro-Angebote, interaktives Wissens-„Quest“ ermöglichen, …
  10. Stärker die Motive auch jener Menschen ansprechen, die nach einer produktiven Phase (Kinder und Beruf) wieder ihrer eigenen Neugierde folgen wollen (~ Midlife crisis im besten Sinne).
  11. Wissensanbieter in ihrer persönlichen Freude an der Wissensvermittlung stärker in den Mittelpunkt stellen / porträtieren (= Einzigartigkeit des Kontaktes zwischen Wissensanbietern und -nachfragern herausarbeiten).
  12. Wissensnacht länger als einen Tag anbieten: WiNa19 ist für Samstag/Sonntag, 09./10.112019 geplant, weil 2019 der „Tag des Wissens“ auf einen Sonntag fällt, an dem nicht alle Wissensanbieter teilnehmen könnten.
  13. Wissensinseln zeitlich / thematisch / örtlich abstimmen, um „Schmetterlingen“ zu ermöglichen, an mehreren Angeboten teilzunehmen = „Synapsen“ bauen.
  14. Finanzierungsbasis erweitern: von low budget (insbesondere durch Teilnahmebeiträge) zur Refinanzierung durch (private) Sponsoren
  15. Visualisierung zukünftig über das „Glühbirnen“-Motiv (das „Hängende Bücher“-Motiv hat sich nicht bewährt).

■ Stop

  1. (Anonyme) Besucher, die sich nicht an Regeln halten (Angebote stören, …),  schnell verabschieden – im Interesse all jener Menschen, die sich fair verhalten.
  2. Laute Café-Atmosphäre als Wissensinsel vermeiden: Räume finden, in denen alle interessierten Teilnehmenden gut hören und verstehen können.
  3. Visitenkärtchen als Werbeträger abstellen, weil unnütz.

>> Continue

  1. Weiterhin nicht ausschließlich (Hoch-)Schulen und Wissenschaftsinstitute einladen, sondern auch Unternehmen, Einzelforscher und Initiativen.
  2. Medienkooperation (Rockland Radio, …) ausbauen.
  3. Verschiedene Menschen zu einem Wissensthema zusammenbringen: Jung und Alt, Neugierige und Erfahrenen, unterschiedliche Kulturen und Denkdisziplinen, …
  4. Verstärkt im Austausch mit- und voneinander lernen: Wissensanbieter nehmen zunächst lediglich ihr unmittelbares Umfeld wahr und können sich nicht mit anderen Wissensanbietern vergleichen, um daraus zu lernen (Growth mindset).
  5. Angebot vielfältig und überschaubar halten: WiNa19 an einem ganzen Wochenende (nicht nur samstags) mit maximal ca. 20 Stationen (bei der WiNa18 waren es 11) und ca. 80 (bei der WiNa18 waren es 40) gestalten. Konsequenz: Programmheft überschaubar gestalten.
  6. Vielfalt erhalten und bei Aktionsanbietern und Besuchern als Besonderheit deutlich machen.
  7. Anbietern von ungewöhnlichen Themen und Formaten mehr Kommunikationsunterstützung anbieten, jedoch niemanden „zum Jagen tragen“.

Ergänzungen bitte als Kommentar (unten) oder als →  E-Mail an Jens Flammann.

Weitere Informationen → Wissensnacht 2019