Die → 1. Hof-Flohmärkte in Ludwigshafen-Süd liegen hinter uns: Was lief gut, was könnte einfacher oder besser gemacht werden?

Um beim nächsten Mal noch besser zu werden, freuen wir uns über Feedback „in Windstärke 12“! So können wir mit- und voneinander lernen. Eingehende Rückmeldungen sortieren wir nach dem Prinzip „Start – Stop – Continue“ (die Liste wird fortlaufend ergänzt):

> Start

  • Flohmarkt-Anbieter zu mehr Aktivitäten auf facebook & Co. einladen.
  • Tore zu den Flohmarkt-Höfen statt mit Luftballons besser mit (Krepp-)Papier schmücken, weil das umweltfreundlicher ist (Risiko: bei Regen wird’s verwaschen).
  • Nach mehreren Vorschlägen, die Veranstaltungszeit der Flohmärkte vorverlegen von 16:00 bis 20:00 Uhr auf 15:00 bis 19:00 Uhr (weitere Austausch zu diesem Thema ist noch erforderlich).
  • Zusätzlich zu Flohmärkten (= Warentausch) auch Repair Café (= Waren reparieren), (Kleider-)Tauschparty, … anbieten.
  • Weil LU-Süd doch recht weitläufig ist (von der Lisztstraße bis zur Parkinsel…): Überlegen, wie wir in allen Straßen möglichst mehrere Anbieter einladen können, denn: Je mehr Anbieter, desto mehr Besucher / Teilnehmende.

> Stop

> Continue

  • Flohmarkt-Anbieter weiterhin einbinden in Verteilung / Auf- / Abhängen von Einladungen und Wegweiser-Plakaten.
  • Vor-Ort-Multiplikatoren (Kirchengemeinde, Ortsvorsteher, Vereine, …) weiterhin in Hof-Flohmärkte einbinden – nicht als Zusatzbelastung für die Vereine, sondern damit diese vom Engagement der Leute profitieren dürfen.
  • Darauf achten, dass Regeln eingehalten werden: keine Trittbrettfahrer akzeptieren (es gab keine); Gehweg-Verkäufe von angemeldeten Flohmarkt-Anbietern anmahnen (was sie vor Ort tun, verantworten zwar sie, doch gegenüber anderen verwässern sie die Spielregeln).
  • Mehr Flohmarkt-Höfe gewinnen: Bei Kosten von 1.200 Euro (Einladungen, Plakate, Organisation) und Kostenbeiträgen der Flohmarktakteure von 330 Euro bleibt ein Defizit von 870 Euro. Wir müssen eine Lösung finden, Aufwand und Nutzen fair zu verteilen.
    [Lösung: Damit weiterhin möglichst alle mitmachen können, sollen die Ausgaben weiterhin gering gehalten werden; gleichzeitig wollen wir Einnahmen dadurch steigern, dass mehr Höfe teilnehmen. Wünschenswert wäre zudem, wenn Unterstützer / Sponsoren eingeladen werden können. Noch keine Lösung haben wir, wie Flohmarkt-Besucher ihren Beitrag leisten können.]
  • Kommunikationsmittel haben sich bewährt: Hof-Flohmarkt-Stadtplan auf Papierflyer (2.500 Exemplare) und auf Straßenplakaten (72 Stück).
  • Auch nächstes Mal wieder Polizei-Präventionsexperten einladen, über die Flohmarkt-Höfe zu gehen. Andernort ist das gut angekommen, weil damit deutlich wurde, dass Hof-Flohmärkte ein gutes und sicheres Miteinander im Stadtteil fördern. (Dieses Mal ist die Polizei Ludwigshafen unserer Einladung noch nicht gefolgt.)
  • Weiterführen, dass durch Hof-Flohmärkte eine so entspannte Stimmung herrscht, dass die Kinder wieder auf der Straße spielen dürfen.
  • Im Interesse der guten Stimmung weiterhin und sehr klar darauf achten, dass wir uns stetig verbessern und uns dafür konstruktiv kritisieren (Meckerer und Jammerer dazu einladen / auffordern, ihre Hinweise konstruktiv zu formulieren, damit sie Nutzen stiften).
  • Von 72 Orientierungsplakaten konnten wir nach den Flohmärkten 68 wieder einsammeln = beim nächsten Mal wiederverwenden + kein Ärger mit Anwohnern / Behörden. Beim nächsten Mal wollen wir den Schwund auf Null reduzieren.

Feedback ist eine wichtige Gelegenheit, damit wir besser werden können. Danke an alle, die Ihre Sicht der Dinge und konstruktive Verbesserungsvorschläge beitragen! Ergänzungen bitte mailen an → Jens Flammann